Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

Unsere Kandidaten für den Kreistag

und wofür Sie stehen

Nach dem Afghanistan-Fiasko sollte jeder anständige und verantwortungsbewußte Politiker begreifen, dass Militäreinsätze nicht zum gewünschten Frieden beitragen. Militäreinsätze verursachen immer Leid und Kosten, die wir uns in Zukunft nicht leisten können und wollen. Rüstungsausgaben sollen künftig gekürzt werden und das Geld kann besser in Bildung, Gesundheit und Klimaschutz angelegt werden.

Wir im Heidekreis leben neben einem der größten Truppenübungsplätze in Europa, wo bereits der Krieg gegen die Sowjetunion geübt wurde. Ist es jetzt großartig anders? Defender 2020 wäre ein Wiederholung gewesen! Die Alternative: Ein Biosphären-Reservat, wie bereits eine Initiative es seit Jahren anstrebt, würde unsere Umgebung aufwerten und die Zukunft sicherer machen.

Sie haben jetzt die Gelegenheit, ihre Stimme denen zu geben, die die Militarisierung einschränken werden. Dafür stehe ich Stanislaw Jaworski und meine Partei DIE.LINKE als echte Alternative.

Wir stehen für Zukunft und echte Alternativen. Umbrüche hat es immer gegeben, aber der klimabedingte Wandel fordert eine grundsätzlichere Änderung unserer Art des Wirtschaftens. Das derzeitige Wirtschaftssystem ist nicht kompatibel mit wirklichem Klimaschutz und dem Anspruch einer sozial gerechten Welt. Jetzt! zu handeln muss Maßgabe sein, um den Wandel erträglich zu machen und positiv gestalten zu können. Auch auf kommunaler Ebene lassen sich im Kleinen viele nachhaltige und sozial ausgleichende Maßnahmen angehen.

Auf kommunaler Ebene kann eine ressourcenschonende Wirtschaft wieder vermehrt Arbeiten im Bereich des Reparierens und Erhaltens mit sich bringen (Schusterei, Schneiderei, Reparaturen von Smartphones, Druckern u. v. m.). In Thüringen bietet zum Beispiel das Land einen Reparaturzuschuss an.

Regionale und nachhaltige Wertschöpfung bietet mehr Potential als das vage Versprechen von Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch oder eine beinahe naive Technikgläubigkeit. Sicherlich steckt in beidem auch ein kleines Zukunftsversprechen, aber es wird immer nur ein kleiner Teil der Lösung sein. Wir als LINKE wollen auch auf kommunaler Ebene anderen Ansätzen die Chance geben und alternatives Wirtschaften fördern; gleichzeitig den lokalen Einzel- und Fachhandel stärken und die Innenstädte als Ort der Kultur und Begegnung erhalten. Dafür braucht es u. a. eine starke kommunale Wirtschaftsförderung, der genug Raum gegeben werden muss, um neues auszuprobieren, scheitern zu dürfen und daraus zu lernen - für die Menschen vor Ort und langfristige Perspektiven.

Wir als LINKE nehmen die Umweltbewegungen ernst und wollen ihre Anliegen in die Räte tragen. Zwar lässt sich dem Klimawandel nur bedingt auf kommunaler Ebene begegnen aber auch im Kleinen können Veränderungen angestoßen werden. Wir setzen uns z. B. dafür ein, dass der Versiegelung von weiteren Flächen Einhalt geboten wird, öffentliche Gebäude der kommunalen Hand mit Fotovoltaik und Dachbegrünung versehen werden und regionale Ernährungsstrategieen gefördert werden. Der Wald muss geschützt werden und die Waldbewirtschaftung so gefördert werden, dass der Wald sich nachhaltig und resilient entwickeln kann.

Wir als LINKE wollen einen ökologisch und sozial gerechten Umbau. Ohne echten Klimaschutz wird unser Wohlstand verloren gehen und die Ungleichheiten sowohl national als auch international werden sich immer schwieriger bekämpfen lassen. Klimaschutz umsetzen und gleichzeitig sozial verträglich gestalten können wir nur gemeinsam lösen. Miteinander! Das ist unser Weg. Dafür die LINKE.

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist seit Jahren sträflich vernachlässigt, teils sogar ignoriert worden. Während die Spritpreise immer weiter und weiter steigen, wird seid Jahren verpasst den Bürger*innen eine vernünftige, kostensparende Alternative zum Auto zu bieten.

Dieser Umstand ist auch hier im Heidekreis mehr als spürbar. Busse fahren nur ungenügend und auch das Schienennetz, so es überhaupt von Personenzügen befahren wird, ist mehr als ausbaufähig. Angesichts der steigenden Spritpreise wird bereits der Weg zur Arbeit für viele Menschen auf dem Land und in den Dörfern bald immer unwirtschaftlicher. Diesem Umstand müssen wir entgegen wirken. Busverbindungen müssen endlich besser, Schienennetze ausgebaut werden. Dazu gehört dann auch ein eigener Bahnhalt am zukünftigen Standort des neuen Heidekreisklinikums.
Wir dürfen die Menschen in prekären Bedinungen und geringen Einkommen nicht mit verteuerter Mobilität zu Hause einsperren!
Für einen erschwinglichen, flächendeckenden ÖPNV für die Bürger*innen, für uns alle, Die Linke!

 

Bildung hängt hierzulande vom Geldbeutel der Familie ab. Immer noch! Das gegliederte Schulsystem ist ein Brandbeschleuniger für soziale Ungleichheit. Wir meinen stattdessen: Nicht Einfalst und Gleichschritt sind Quellen von Bildung, sondern Vielfalt. Lernen am Fließband ist kein Zukunftsmodell und kein Treiber von Inklusion. Die Gemeinschaftsschule setzt auf Stärken, statt zu sortieren. Beste Schulabschlüsse, Lernen unter einem Dach - ganztägig, demokratisch und selbstbestimmt - das spornt an und fordert heraus. Respektiert die individuellen Lebenswege und Vorbedinungen und fördert alle nach ihren Bedürfnissen. Darum stehen wir für die Einrichtung einer IGS am Heidekreis.

Vor allem in den ländlichen Räumen braucht es Räume in denen sich Jugendliche treffen und Zeit verbringen können. Ehrenamtliche Jugendarbeit muss gefördert werden und die Errichtung von Bolzplätzen, Skaterananlagen aber auch Proberäumen sollten gemeinsam mit Jugendlichen errichtet werden. Die Einrichtung von Jugendbudgets wären ein Baustein um junge Menschen selbstbestimmt die Möglichkeiten von Gestaltung einzuräumen.

Zusätzlich sollten junge Menschen in Entscheidungen mit einbezogen werden, die ihre Zukunft betrifft. Gerade die mangelnde Umsetzung von klimapolitischen Zielen zeigt, dass die Stimme(n) der Jugendlichen zu wenig gehört wird.