Eine Woche nach dem Anschlag auf ein Jugendzentrum demonstrierten in Walsrode mehr als 300 Menschen gegen Nazi-Gewalt. Aufgerufen hatte das „Walsroder Bündnis gegen Nazis“. DIE LINKE war natürlich mit dabei! Die Redner warnten ausdrücklich vor der immer größer werdenden Gefahr von rechts. Dieser Prozess ist schleichend und somit nicht sofort als Gefahr zu erkennen, sagte Pastor Herbert Seevers als Vertreter der Evangelischen Kirchengemeinde. "Was hier passiert ist nichts als der erneute, billige Versuch Geschichtsrevisionismus zu betreiben und die deutsche Geschichte umzudeuten. Das werden wir nicht hinnehmen: Für uns war, ist und bleibt klar: Faschismus darf es nie wieder geben!", fügte Sören Klose, Juso-Landesvorsitzender hinzu.
Bis auf eine Provokation durch einen Neonazi mit Hakenkreuz im Haar (erhielt einen Platzverweis), verlief die Demonstration friedlich.