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Vorweg: Kein Zweifel, das Gebäude ist ein Gewinn für die Stadt Soltau. Offensichtlich solide geplant mit Bezug zur Heidelandschaft. Gut, ein Verwaltungsgebäude eben – nicht mehr aber auch nicht weniger.
Allerdings ist die Finanzierung der große Schwachpunkt. Und hat viele Kommunen in weitere Schulden getrieben. Warum, das möchte ich gerne an ein paar Punkten erklären.
Stichwort Prognose
PPP soll 10% günstiger sein, als die konventionelle Finanzierung?
Wie soll das gehen? Jeder Bauunternehmer muss mit Kosten-Schwankungen rechnen. Also, um einen Gewinn zu erzielen, wird er versuchen den Risikoanteil in der Gesamtsumme irgendwie hoch zu halten. Also wird er die Gesamtsumme sehr hoch ansetzen. Wie soll das 10 % billiger sein?
Wie kommt diese Prognose zustande?
Stichwort Vertrag
Stichwort Finanzierung
Konventionell
ÖPP
Stichwort Schattenhaushalt
Kosten tauchen als Betriebsausgaben auf und nicht als Schulden!
Problem: Doppelt Zinsen durch neuen Kredit, wenn Kosten nicht beglichen werden können. Noch höhere Verschuldung.
Man steckt bei über beide Ohren in Schulden und will trotzdem Handlungsfähigkeit beweisen. Denn die nächste Wahl kommt bestimmt.
Leider werden wir erst in 25 Jahren sehen, wie das ganze verlaufen ist…eine sehr lange Zeit! Andere Negativ-Beipsiele sollten eine Warnung sein.
LINKE in Niedersachsen beginnt mit Diskussion zum Landtagswahlprogramm

Mit mehr als 160 Mitgliedern und Interessierten diskutierte DIE LINKE am vergangenen Samstag erste Eckpunkte für ein Wahlprogramm zur Landtagswahl im Januar 2013. Gemeinsam mit Gewerkschaften und Initiativen sammelten die TeilnehmerInnen in insgesamt 16 Workshops zu verschiedensten landespolitischen Themen Ideen und Schwerpunkte, die nun zu einem ersten Programmentwurf zusammengefügt werden.

Wieder muss auf eine Errungenschaft verzichtet werden – die von den Menschen über Jahrzehnte hart erarbeitet wurde. Und wieder trifft es die Gesundheit.
Menschen, die mit dem Gedanken spielen in Soltau eine Familie zu gründen, könnten durch diese Negativ-Entwicklung davon abgebracht werden. Schon jetzt ist die Prognose für die Region bis 2030 ist nicht besonders rosig. So wird von der Bertelsmann Stiftung die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren auf -7,2 % geschätzt. Das Wegfallen einer umfangreichen Gesundheitsversorgung nicht mit eingerechnet.
Nach und nach müssen die Bürger auf Errungenschaften verzichten. Sei es kostenlos Bücher ausleihen zu können oder kostengünstige Kindergärten zu nutzen. Von den hohen Gebühren ganz zu schweigen. Selbst Feuerwehrfahrzeuge werden mittlerweile von den Feuerwehrleuten selbst angeschafft – wie zuletzt in Behringen. Schlimmer noch, die vielen Unterschriften, die von besorgten Bürgerinnen und Bürgern bzgl. des Klinikums gesammelt wurden, werden ignoriert.
Diese Entwicklung ist nicht neu, nimmt aber immer mehr an Fahrt auf.
Im letzten Jahr hat das Heidekreis-Klinikum ein Minus von 4 Mio. Euro eingefahren. Da muss man sich fragen, ob zukünftig nicht mehr auf der „Kippe“ steht. Allein in Bayern – dem „Vorzeige-Bundesland“ – wurden seit 1998 30 Kliniken geschlossen. Fast immer der gleiche Vorgang: Zunächst wurden die Kinderstationen geschlossen, wenig später dann das ganze Klinikum. Überdurchschnittlich traf es Städte mit einer Einwohnerzahl um die 20.000 Einwohner. Hier schrillen die Alarmglocken!
Das Krankenhaussterben wird weitergehen. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) prognostizierte letztes Jahr, dass mindestens 200 weitere Kliniken deutschlandweit – genau in diesem Augenblick – vor dem endgültigen Aus stehen.
Die Verwaltung und der Aufsichtsrat des Heidekreis-Klinikums hoffen auf eine Umstrukturierung. Aber das kann man nicht auf Strukturprobleme schieben, hier steckt der Fehler im System.
Deswegen: Menschen vor Profit – 100%ige Rekommunalisierung JETZT!
Und endlich das Geld von Bund und Ländern einfordern, das den Kommunen zusteht.
In der vergangenen Woche lud die Kanzlerin mal wieder zu einem Krisengipfel, es sollte um die Beendigung der "Kreditklemme" gehen. Banken machen es sich unter dem Milliarden-Rettungsschirm gemütlich, Beschäftigte bangen um ihre Arbeit, weil die Banken Mehr...
Die Regierungsmehrheit im Deutschen Bundestag hat in der vergangenen Woche den ISAF-Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan um weitere 12 Monate verlängert. Damit stelle sie sich in "einer zentralen Frage gegen die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung", so Christine Buchholz, Mitglied im Geschäftsführenden Parteivorstand. Für Paul Schäfer, den Mehr...
Prof. Dr. Wolfgang Methling, umweltpolitischer Sprecher der Partei DIE LINKE, fordert die Klimaschützer der ganzen Welt auf, den Druck in Sachen Klimaschutz deutlich zu erhöhen. Nur so kann der Weltklimagipfel in Kopenhagen zu einem Erfolg werden. Die ganze Erklärung ist hier zu lesen. Auf der Aktionsseite der Partei sind weitere Informationen zu... Mehr...
Rentnerinnen und Rentnern drohen laut Medienberichten in den nächsten Jahren Nullrunden. "Jede Rentennullrunde ist eine reale Rentenkürzung", sagt Klaus Ernst. Der stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE fordert in einer Pressemitteilung "eine Mehr...
Tausende Beschäftigte von Daimler und Zulieferbetrieben demonstrieren im baden-württembergischen Sindelfingen für den Erhalt der C-Klasse-Produktion. Richard Pitterle, Sindelfinger Abgeordneter der Fraktion DIE LINKE im Bundestag, ist entsetzt über die Kaltschnäuzigkeit der Konzernleitung. Er bekundet in einem Flugblatt die Solidarität der LINKEN... Mehr...
Europäische Bankdaten können ab sofort für Zwecke der Terrorabwehr an US-Stellen übertragen und dort fünf Jahre auf Vorrat gespeichert werden. So sieht es das so genannte SWIFT-Abkommen vor, dem die europäischen Innenminister zugestimmt haben. Für Jan Korte stellt dieses Bankdatenabkommen einen schwerwiegenden Eingriff in die Freiheits- und... Mehr...
Die gleichen Kündigungsfristen für Mieter und Vermieter festzulegen, ist vor allem zum Nachteil für die Mieter. Eine "Politik des kalten Herzens" meint Wolfgang Nescovic dazu und erinnert an die Forderung der LINKEN das Recht auf Wohnen ins Grundgesetz aufzunehmen. Die vollständige Pressemitteilung ist hier zu lesen sowie die Position der Partei... Mehr...
Unter dieser Überschrift forderte Lukrezia Jochimsen in ihrer Rede am 25. November 2009 im Deutschen Bundestag, das Konzept des Zentrums gegen Vertreibung ganz zu überdenken statt sich über die personelle Besetzung zu streiten. Bereits vorher hatte sich mehrmals Ulla Jelpke (MdB) gegen "staatlich subventionierten Geschichtsrevisionismus" gewandt,... Mehr...