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Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus und den Internationalen Holocaustgedenktag am 27. Januar erklären die Vorsitzenden der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch und Klaus Ernst:
Vor siebzig Jahren wurden bei der Berliner Wannseekonferenz die Grundlagen für die vollständige Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden gelegt. Vor 67 Jahren befreiten Soldaten der Roten Armee das Vernichtungslager Ausschwitz-Birkenau. Die Erinnerungen an diese Tage und die unfassbaren Taten dürfen nicht verblassen. Antisemitismus ist immer noch in der Mitte der Gesellschaft zu Hause. Dies verdeutlicht der dem Deutschen Bundestag vorgelegte Bericht „Antisemitismus in Deutschland“. Demnach sind 15 bis 20 Prozent der Deutschen antisemitisch, bei 20 bis 30 Prozent ist ein latenter Antisemitismus feststellbar. Jedes Jahr müssen wir daran erinnern, was die Deutschen den Juden angetan haben, erinnern an dieses beispiellose Verbrechen der Shoa.
Neofaschismus, Rassismus und Antisemitismus dürfen in Deutschland nicht länger verharmlost werden. Sie sind weder Rand- noch Jugendphänomen, dies zeigt die unfassbare Mordserie der neonazistischen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, die mehr als ein Jahrzehnt scheinbar unbehelligt und mordend durch Deutschland ziehen konnte. Das Versagen der Sicherheits-, Justiz- und Strafverfolgungsbehörden hat uns bestürzt. Die Ermittlungsbehörden und die Geheimdienste müssen vielen Fragen beantworten. DIE LINKE erwartet vollständige Aufklärung.
Wer Neofaschismus, Rassismus und Antisemitismus wirksam entgegentreten will, muss dafür sorgen, dass zivilgesellschaftliche Strukturen gestärkt, ermutigt, vernetzt, finanziert und nicht weiterhin mit Extremismusklauseln traktiert und ins Zwielicht gestellt werden. Antisemitische und neofaschistische Ideen und Gewalttaten dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das Gedenken an den 27. Januar ist Teil des aktiven Widerstandes gegen Antisemitismus und Neofaschismus.
LINKE in Niedersachsen beginnt mit Diskussion zum Landtagswahlprogramm

Mit mehr als 160 Mitgliedern und Interessierten diskutierte DIE LINKE am vergangenen Samstag erste Eckpunkte für ein Wahlprogramm zur Landtagswahl im Januar 2013. Gemeinsam mit Gewerkschaften und Initiativen sammelten die TeilnehmerInnen in insgesamt 16 Workshops zu verschiedensten landespolitischen Themen Ideen und Schwerpunkte, die nun zu einem ersten Programmentwurf zusammengefügt werden.

Wieder muss auf eine Errungenschaft verzichtet werden – die von den Menschen über Jahrzehnte hart erarbeitet wurde. Und wieder trifft es die Gesundheit.
Menschen, die mit dem Gedanken spielen in Soltau eine Familie zu gründen, könnten durch diese Negativ-Entwicklung davon abgebracht werden. Schon jetzt ist die Prognose für die Region bis 2030 ist nicht besonders rosig. So wird von der Bertelsmann Stiftung die Bevölkerungsentwicklung in den kommenden Jahren auf -7,2 % geschätzt. Das Wegfallen einer umfangreichen Gesundheitsversorgung nicht mit eingerechnet.
Nach und nach müssen die Bürger auf Errungenschaften verzichten. Sei es kostenlos Bücher ausleihen zu können oder kostengünstige Kindergärten zu nutzen. Von den hohen Gebühren ganz zu schweigen. Selbst Feuerwehrfahrzeuge werden mittlerweile von den Feuerwehrleuten selbst angeschafft – wie zuletzt in Behringen. Schlimmer noch, die vielen Unterschriften, die von besorgten Bürgerinnen und Bürgern bzgl. des Klinikums gesammelt wurden, werden ignoriert.
Diese Entwicklung ist nicht neu, nimmt aber immer mehr an Fahrt auf.
Im letzten Jahr hat das Heidekreis-Klinikum ein Minus von 4 Mio. Euro eingefahren. Da muss man sich fragen, ob zukünftig nicht mehr auf der „Kippe“ steht. Allein in Bayern – dem „Vorzeige-Bundesland“ – wurden seit 1998 30 Kliniken geschlossen. Fast immer der gleiche Vorgang: Zunächst wurden die Kinderstationen geschlossen, wenig später dann das ganze Klinikum. Überdurchschnittlich traf es Städte mit einer Einwohnerzahl um die 20.000 Einwohner. Hier schrillen die Alarmglocken!
Das Krankenhaussterben wird weitergehen. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) prognostizierte letztes Jahr, dass mindestens 200 weitere Kliniken deutschlandweit – genau in diesem Augenblick – vor dem endgültigen Aus stehen.
Die Verwaltung und der Aufsichtsrat des Heidekreis-Klinikums hoffen auf eine Umstrukturierung. Aber das kann man nicht auf Strukturprobleme schieben, hier steckt der Fehler im System.
Deswegen: Menschen vor Profit – 100%ige Rekommunalisierung JETZT!
Und endlich das Geld von Bund und Ländern einfordern, das den Kommunen zusteht.
Über neunzig Jahre nach ihrer Ermordung durch rechte Freikorps gedenken wir am 15. Januar an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Sie stehen stellvertretend für Tausende weitere, die ihren Einsatz für den revolutionären Aufbruch in Deutschland am Ende des Ersten Weltkriegs mit dem Leben bezahlt haben. Damit stehen Karl und Rosa zugleich für den... Mehr...
Pressemitteilung der Linksjugend [’solid] Soltau: Kein Werben für’s Sterben! Im Rahmen der bundesweiten Kampagne der Linksjugend [’solid] zum Thema „Bundeswehr raus aus den Schulen!“, deren Beginn am Donnerstag, dem 10.11., war, kam es auch vor dem Gymnasium Soltau zu einer kleinen Aktion der örtlichen Basisgruppe. Mitglieder der Linksjugend... Mehr...
Erklärung zu den abgelehnten Fusionen im Heidekreis von Haupt- und Realschulen zur Oberschule Die Oberschule ist de facto eine Umetikettierung von kooperierenden Haupt- und Realschulen und somit keine neue Antwort auf die Herausforderungen, denen die Schulpolitik in den nächsten Jahren gegenübersteht. Die Oberschule ist vielmehr ein großes... Mehr...
Durch die frühe Geburt meiner Tochter war eine vernünftige Vorbereitung zum Thema Haushalt Heidekreis nicht möglich. Daher nachträglich meine Stellungnahme: Der Abgeordnete der FDP Kasch, stellte bei der Kreistagssitzung die richtige Frage: „Welche Aufgaben hat ein Mandatsträger ohne Fraktionsstatus?“ Mit dieser Frage setze ich mich ständig... Mehr...
Wir rufen alle Menschen dazu auf an der heutigen Mahnwache um 18:00 Uhr vor dem Pfarrhaus in Unterlüß teilzunehmen und Pastor Manneke und seiner Familie solidarisch beizustehen! Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Mehr...
Pressemitteilung derFraktion DIE LINKE im Niedersächsischen Landtag und des Kreistagsabgeordneten Sven Köster Während der Aktuellen Stunde des Landtags zur Abschiebepolitik der Landesregierung ist es zu einem Eklat gekommen. Mehr...
In seinem Pressestatement am vergangenen Montag im Berliner Karl-Liebknecht-Haus äußerte sich der Vorsitzende der LINKEN, Klaus Ernst, zu den Themen Eurokrise, Mindestlohn und Steuerpolitik. "Es freut mich, dass die Koalition bei der Steuerpolitik Vorschläge der LINKEN, wie die Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen, aufnimmt. Jedoch lässt die... Mehr...
"Das ist doch richtig prima: Die CDU will scheinbar einen Mindestlohn, auch wenn er verschämt "Lohnuntergrenze" genannt wird. ..." - Kommentar von Michael Schlecht, MdB, Gewerkschaftspolitischer Sprecher im Parteivorstand Mehr...